Kunst im Fränkischen Hof

1984 – 1994

Freie Kunst von Hobbykünstlern und professionellen Künstlern der Malerei, kleiner Skulpturen, Töpferei und Batik, die ihr Publikum mitbrachten und kostenlos ihre Kunst hier präsentieren und besprechen konnten.

1985 konnte ich einen bedeutenden Teil der Nationalen Jahresausstellung Geistig Behinderter Künstler im Fränkischen Hof präsentieren, die gerade bei den Weingartner Schülern überraschend gut ankam.

Die fantasievolle ungewöhnliche gesamte Nationale Jahresausstellung hatte ich zuvor begeistert im Dom von Braunschweig gesehen, wo ich anlässlich der GI-Jahrestagung 1984 einen Hauptvortrag gehalten hatte. Zur Eröffnung der Ausstellung hier erläuterte der Leiter einer Behindertenschule in Offenburg, dass die geistig behinderten Künstler frei von allgemeinen Konventionen ihren Gefühlen und Fantasien hemmungslos freien Lauf lassen. Daher beschreiben ihre Bilder eine außergewöhnliche farbige und strukturell anders geartete Welt.

Um 1990

stellte der geschätzte polnische Volkskünstler Henryk Zegadlo, seine Holzskulpturen und Malereien mit lebendigen volkstümlichen und alttestamentarischen Motiven hier aus. Ich lernte ihn in der zentralen Galerie in Meersburg am Bodensee kennen, mit der er bis zu seinem Tod 2011 verbunden blieb.

1991 zu meinem 60. Geburtstag stellte der Künstler und Designer Hans Geipel aus Gerlingen seine Kinetische Kunst im Fränkischen Hof aus, als das SWR-Fernsehen für die Serie Capriccio einen Film über sein Schaffen drehte und ca. 100 Gäste aus meinem Berufsleben anwesend waren.

1994 – 2010

Werke der Stiftung Kunst und Technik (KuT)

Mit der Gründung der Stiftung Kunst und Technik habe ich Angebote von Künstlern, im Fränkischen Hof auszustellen, außerhalb des Themas der Stiftung KuT abgelehnt.

Als nächstes gemeinsames Projekt mit J. Shaw, ZKM war vorgesehen, einen 3 D-Rundgang durch das ZKM im Internet für das Publikum zu entwickeln. Dazu kam es aber bis heute nicht.

Der Internet- Künstler Torsten Hemke hatte 1992 seine Dipl.-Arbeit an der Fachhochschule Jena und im Rechenzentrum der Uni-Jena mit dem innovativen Thema Virtuelle Realität (VR) mit bester Note abgeschlossen und als freischaffender Internet-Künstler die Themen VR und 3D-Panoramen unter Nutzung des stetigen Fortschritts der PC-Technik vorangetrieben. Aus eigner Initiative und Kraft hat er eine große Vielfalt von 3D-Rundgängen zur Perfektion gebracht und in vielen spektakulären öffentlichen Veranstaltungen präsentiert. So auch für den Bundespräsidenten Dr. Köhler zur Spendenaktion zum Wiederaufbau der Anna Amalia-Bibliothek in Weimar, bei vielen TV-Shows von Thomas Gottschalk und anderen großen Events, die im Internet über PCs, Tablets und Smartphones unter 3dtopevent.info erlebt werden können.

2000

feierliche Einweihung des von mir konzipierten Glasbildes Natur und Technik von Emil Wachter im OG der Scheune mit Reden von E. Wachter, Prof. Dr. M. Popp, Vorstandsvorsitzender des FZK, Oberkirchenrat K. Baschang und im Beisein von Frau Klotz.

Herbst 2001

Im Herbst von 2001 Beginn der Beschreibung der Autobahnkirche Baden-Baden (St. Christophorus) von Emil Wachter (mit seiner Zustimmung) und der virtuellen Führung durch sie, als ich in der SRH-Klinik Langensteinbach zu meiner 1. Hüftimplantation lag. Kurz vorher fand der terroristische islamistische Anschlag auf New York und das Pentagon statt.

Diese website gibt auch einen kurzen Überblick über die Lebenssicht im Schaffen von Emil Wachter. Diese Autobahnkirche ist Emil Wachters größtes und eindrucksvollstes Werk; sie ist auch die meistbesuchte Autobahnkirche Deutschlands. Er sieht das Auto als das die menschliche Gesellschaft weltweit beherrschende und zerstörerische Symbol der Technik, das die Menschen wie den Götzen Moloch im Alten Testament anbeten. Er prangert damit die vielen tödlichen und verkrüppelten Menschenopfer des Autos an.

Mein Vortrag 2010 in der kath. Gemeinde Karlsruhe-Neureut stellt die Autobahnkirche Baden-Baden in kompakter Form vor.

2006

Bürgermedaille der Gemeinde Weingarten für mein kulturelles Engagement

2009

Im Juli 2009 eröffneten der Leiter des ZKM Prof. Dr. P. Weibel zusammen mit Prof. Dr. E. Umbach, Präsident des KIT, feierlich die offizielle Kooperation zwischen KIT und ZKM und die entsprechende künstlerisch gestaltete Raumklang-LED-Licht-Kunst-Installation des Künstlerpaars Sabine Schäfer/Joachim Krebs (SaJo), als vorbildlich gestaltete Symbiose von Kunst und Wissenschaft.

Nach Ende ihrer Ausstellung im ZKM im Januar 2010 nahm ich das Künstlerpaar mit dieser Installation mietfrei in meinem Fränkischen Hof freudig auf, da ich ihren Plänen der Weiterentwicklung glaubte. Dazu baute ich nach ihren Wünschen meine Scheune erheblich um, schaffte entsprechend ihren Vorstellungen Möbel und mehrere Elektronik-Geräte an. Ich übernahm alle Kosten von insgesamt ca.60 000 €. (Sie selbst halfen mir überhaupt nicht beim für mich beschwerlichen Umräumen vieler Objekte).

Leider hielten sich die Künstler nicht an ihre Versprechen, präsentierten ihre Installation nicht außerhalb meiner Scheune und entwickelten nichts Neues! Ich konnte keine Ansprechpartner weder beim ZKM noch beim KIT finden, so dass die Kooperation von IAI/KIT mit dem ZKM überhaupt nicht beginnen konnte!
(Schreiben 12.07.2012 an ZKM wg. Kooperation zwischen KIT und ZKM)

Das Künstlerpaar SaJo entwickelte in den 2 Jahren überhaupt nichts, sondern drängte mich, ihre Installation als Mäzen zu kaufen! Daraufhin beendete ich 2011 die Zusammenarbeit, wie auch die groß eröffnete Kooperation ZKM/KIT nie zustande kam!

Weitere Aktivitäten können nur angedeutet werden:

Internettreff 1999 :

(Organisation des Internet-Treffs)

Raummusik:

(Schreiben vom 24.05.1998 zum Thema Raummusik)

Versuche der Kooperation mit Schulen:

(Schreiben vom 30.03.2000 an VDI-Nachrichten)

V. Stürzbecher :

2010 – 2018

Werke der Stiftung Kunst und Technik

Die in dieser Zeit kurz beschriebenen Werke und Veranstaltungen im Rahmen der Stiftung Kunst und Technik sind unter Werke der Stiftung Kunst und Technik 2010-2018 zu finden.

Nach inhaltlicher Vervollständigung der website „kunst u. technik 21“ stelle ich mir vor, so vorzugehen:

• Die 4 beteiligten Künstler geben in dieser website ihren link zur kurzen Beschreibung ihres Werdegangs und zu ihrer Präsentation ihrer bedeutenden Werke in ihrer website an. Das kann jeweils ein Video oder eine Mischung aus Video und Text sein.

• Für ein interaktives Treffen im Internet wird in verschiedenen öffentlichen Medien auf diese website „kunst u. technik 21“ hingewiesen und ein Datum angegeben, zu dem sich Interessenten mit den vier Künstlern per ZOOM-Video- Konferenz treffen können.

• Je nach Interesse kann auch jeder Künstler allein ein Treffen mit Termin veranstalten.